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Internationale Grüne Woche im Berlin

Zürich, 19. Januar 2015

Die Grüne Woche in Berlin

Global Forum for Food and AgricultureGFFA Abschlusskommuniqué 2015GFFA Abschlusskommunique 2015

Wachsende Nachfrage nach Nahrung, Rohstoffen und Energie: Chancen für die Landwirtschaft, Herausforderungen für die Ernährungssicherung

 

7. Berliner Agrarministergipfel 2015

Grüne Woche 2015An der Grünen Woche in Berlin trafen sich zum siebten Mal Agrarministerinnen und –minister zu einem Treffen.  Alle teilnehmenden Minister habe die Überzeugung in ihrem Communiqué zum Agrarministertreffen geäussert, dass die Bekämpfung von Hunger und Unterernährung und die Bekämpfung von Armut Hand in Hand gehen müssen. Nur starke, diversifizierte und nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme können die Grundlagen dafür liefern, das Menschenrecht auf angemessene Nahrung dauerhaft zu verwirklichen und die Menschen mit ausreichenden und gesunden Nahrungsmitteln zu versorgen bzw. in die Lage zu versetzen, sich selbst zu ernähren. Teilgenommen haben Ministerinnen und Minister aus 62 Staaten. Die Teilnehmenden betonten zudem, dass konkretes Handeln und internationalen Kooperation zur Nutzung der Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung bei gleichzeitiger Sicherung des Vorrangs der Ernährungssicherung nötig sei. Als geeignete Plattform für die Zusammenarbeit wird die FAO erachtet.

Russland an der Grünen Woche in Berlin

Dass Russland an der Grünen Woche teilnehme ist ein Signal, dass von russischer Seite Interesse bestehe, bei Zukunftsfragen im Bereich der Landwirtschaft und der Ernährungssicherung weiterhin mit Deutschland zusammenzuarbeiten. Beide Seiten hätten übereingestimmt, dass die traditionell guten Beziehungen weiterhin gepflegt werden sollten. Man habe darüber gesprochen, dass es sicher nicht möglich sei, Fragen von allgemeinpolitischen Schwierigkeiten heute zu lösen, heisst es in öffentlichen Bekundungen. Doch solle fachbezogen daran gearbeitet werden, dass bei einer positiven Entwicklung der Beziehungen die Zusammenarbeit schnell wieder intensiviert und der Warenaustausch verbessert werden kann. Beide Minister wollen sich zudem für eine Normalisierung der Beziehungen einsetzen. Download GFFA-Communiqué_2015